1535 – 1545

1535 – 1545 Seine letzten Jahre

Nach dem Augsburger Reichstag widmete sich Luther seinen Vorlesungen an der Universität, zB: über die Schöpfungsgeschichte, seinen seelsorgerischen und publizistischen Aufgaben und seinen Bestrebungen den Fortgang der Reformation zu stabilisieren. Seine einflussreichen Spätwerke erschienen nun. In den letzten Jahren flammte nochmals sein Unmut auf und er verfasste diese Schriften: 1543 erschien „Von den Jüden und jren Lügen“, 1545 „Wider das Papsttum zu Rom, vom Teufel gestiftet“. Seine Krankheiten setzten ihm zu und der Tod seiner Tochter Magdalena traf ihn sehr. 1544 wurde die erste protestantische Kirche in Torgau eingeweiht.

Kanzel in der Torgauer Kirche von der Luther bei der Einweihung predigte ©Janda

 

1546 Tod Luthers

Schon von Krankheit gezeichnet, brach Martin Luther zu einer Reise nach Eisleben auf. Er wollte einen Streit der Grafen von Mansfeld, denen er Zeit seines Lebens verbunden war, schlichten. Er starb am 18.Februar 1546 in seiner Geburtsstadt. Auf dem Sterbebett betete er: „In Deine Hände befehle ich meinen Geist. Du hast mich erlöst, Herr, Du treuer Gott.“ Er wurde von Eisleben nach Wittenberg gebracht und in der Schlosskirche am 22. Februar beigesetzt. Die Grabrede hielt Johannes Bugenhagen.

Grabmal Luthers in der Schlosskirche Wittenberg © Janda